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09.03.2014 - MAURETANIEN
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Quellen: u.a. CSI-Österreich, www.csi.or.at , CSI-Deutschland, www.csi-de.de  

Bereits am 15. Oktober 2008 machten wir darauf aufmerksam, dass dem im Tur Abdin, im Südosten der Türkei gelegenen Kloster Mor Gabriel  der Prozess gemacht werden soll: http://www.akm-online.info/89201.html. Nachdem die erste Verhandlung Ende 2008 vertagt wurde, ist jetzt der Prozess eröffnet worden – mit sehr fragwürdigen Begleiterscheinungen. Die christliche Menschenrechtsorganisation CSI hat dazu Beobachter entsandt, die über ihre Erlebnisse berichteten.


Nahostexperte Heinz Gstrein war bei der jüngsten Verhandlung im dabei. In der Folge seine Schilderung: Alle Pressevertreter und Menschenrechtsvertreter wurden aus dem Saal gewiesen. Dieser Aufforderung der Behörden widersetzten sich die Vertreter der christlichen Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI). Dadurch wurden sie zu Zeugen eines Scheinprozesses mit juristisch fragwürdigen Vorwürfen.

Der Prozess gegen das christliche Kloster Mar Gabriel findet nicht in der Hauptstadt Ankara statt, sondern in der Kleinstadt Midyat in der Südosttürkei. Zivilkläger ist die türkische Staatskasse und strafrechtlicher Kläger das türkische Innenministerium. Mit für unsere westlichen Ohren unhaltbaren Vorwürfen wird ein Enteignungsverfahren angestrengt: Das in der Mitte des vierten Jahrhunderts erstellte Kloster sei auf den Fundamenten einer Moschee erbaut worden - lange bevor der Islam überhaupt existierte!


Ein anderer zweifelhafter Anklagepunkt: Das Brachland innerhalb und außerhalb der Klostermauern sei Staatswald, den sich die Mönche unrechtmäßig angeeignet hätten. Als am ersten Prozesstag eine größere Zahl ausländischer Journalisten und Menschenrechtsorganisationen in den Gerichtssaat drängt, werden die Behörden nervös.

„Hinaus aus dem Gerichtssaal!“, schreit der türkische Polizist. Um seinem Befehl Nachdruck zu geben, packt er einen der beiden Prozessbeobachter von „Christian Solidarity International“ (CSI) an der Windjacke. „Wenn ihr nicht verschwindet, werden das die Christen, für die ihr euch einmischt, zu spüren bekommen. Machen Sie bitte keine Schwierigkeiten“, flötete beschwörend eine Dolmetscherin.
 

>>> Bitte helfen Sie dem bedrohten Kloster Mor Gabriel, indem Sie das nachfolgende Schreiben kurzfristig an die genannten Stellen schicken.

 

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Für Aktionskreis-Teilnehmer in Österreich und in der Schweiz:


ÖSTERREICH:

>>> Botschaft der Republik Türkei, Prinz-Eugen-Straße 40, A-1040 Wien, Fax: (+43 / 1) 505 36 60, E-Mail: tuerkische-botschaft@chello.at

>>> Außenministerium, Ballhausplatz 2, A-1014 Wien, Fax: +43 (5) 011590, E-Mail: einlaufstelle@bmaa.gv.at  

 

SCHWEIZ:

>>> Botschaft der Republik Türkei, Case postale 34, Lombachweg 33, CH-3000 Bern 15, Fax: 031/352 88 19, E-Mail: tcbern@tr-botschaft.ch

>>> Eidgenössisches Department für auswärtige Angelegenheiten, Bundeshaus West, CH-3003 Bern, Fax: +41 (0)31 323 40 01, E-Mail: info@eda.admin.ch   

 

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Innenminister Besir Atalay
Icisleri Bakanligi
TR-06644 Ankara
TÜRKEI   

Fax: (00 90) 312 418 7695
E-Mail: besir.atalay@icisleri.gov.tr

 

Dear Sir,

grave news concerning the monastery of St. Gabriel in Midyat have reached me and I am writing to you in order to utter my dismay about the situation. Obviously Kurdish leaders of the surrounding villages and local members of the AKP try to confiscate the land belonging to the monastery. The Kurdish leaders gradually increase the pressure on the monastery and work with false accusations even in order to weaken Bishop Samuel Aktas of St. Gabriel. This Monastery was founded in the year 397, features one of the oldest churches in the world and above all, it is the spiritual and cultural centre of 3.000 Assyrians. 

Please see to it, that minorities such as the Assyrians are granted their human rights in your country and that this monastery can continue to serve the Christian community in the area as well as to keep what is rightfully theirs for centuries and even millennia.

Yours sincerely,

 

 

 

TRANSLATION / ÜBERSETZUNG:


Schlechte Nachrichten betreffend des Klosters St. Gabriel in Midyat haben mich erreicht, und ich schreibe Ihnen nun um mein Bedauern der Situation auszudrücken. Offensichtlich versuchen kurdische Führer der umliegenden Dörfer sowie lokale Mitglieder der AKP Land, das dem Kloster gehört, zu konfiszieren. Die kurdischen Führer erhöhen dabei stetig den Druck auf das Kloster und arbeiten mit falschen Anschuldigungen, um Bischof Samuel Aktas von St. Gabriel zu schwächen. Dieses Kloster wurde im Jahr 397 gebaut, bietet eine der ältesten Kirchen der Welt und, was am wichtigsten ist, ist das geistige sowie kulturelle Zentrum von 3000 Assyrern. 

Bitte sehen Sie zu, dass Minderheiten wie die Assyrer in Ihrem Land ihre Menschenrechte zugesichert bekommen und dass dieses Kloster den Christen in der Umgebung weiter dienen kann sowie das behalten kann, was seit Jahrhunderten, ja seit Jahrtausenden rechtmäßig ihnen gehört.

 

COPY / KOPIE:

 >>> Botschaft der Republik Türkei, Rungestraße 9, D-10179 Berlin, Fax: 030-2759 0915
E-Mail: turk.em.berlin@t-online.de

>>> Auswärtiges Amt, Berlin, Fax: 030-5000-3402, E-Mail: poststelle@auswaertiges-amt.de

>>> Deutscher Bundestag, Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Fax: 030-227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de