ARBEITSKREIS MENSCHENRECHTE (AKM)
◆ Working Group for Human Rights ◆

KUBA: Menschenrechtsaktivist inhaftiert und gefoltert

Quelle: Hoffnungszeichen e.V., www.hoffnungszeichen.de

Im Oktober 2019 nahmen die kubanischen Behörden José Daniel Ferrer García, den Vorsitzenden einer Oppositionsgruppe, fest. Seitdem ist er inhaftiert und wird offenbar gefoltert. Bitte setzen Sie sich für die Freilassung des Aktivisten sowie die Menschenrechtssituation in Kuba ein.

Ein Klingeln an der Tür am frühen Morgen – und das Leben ändert sich radikal. Am 1. Oktober 2019 wurde der Vorsitzende der Oppositionsgruppe Unión Patriótica de Cuba, José Daniel Ferrer García, festgenommen. Der Menschenrechtsaktivist zählt zu den bekanntesten Kritikern des Karibikstaates, Seine Ehefrau berichtete, dass die Ordnungskräfte an diesem Morgen in ihr Haus in Santiago de Cuba eindrangen und ihren Mann mitnahmen. Außerdem durfte sie ihn während der ersten 72 Stunden nach seiner Festnahme nicht sprechen. Ein Telefonat wurde ihm verweigert.

Herr García wurde bisher nicht angeklagt, und sein Zugang zur Außenwelt und zu seinen Angehörigen ist sehr eingeschränkt. Es wird vermutet, dass er in der Haft gefoltert wurde oder wird. All dies widerspricht den völkerrechtlichen Normen, die Folter und Misshandlung verbieten, Inhaftierten sofort die Information über den Grund ihrer Festnahme zugestehen und eine unverzügliche Vorführung vor einen Haftrichter vorschreiben. José Daniel Ferrer García kennt vermutlich weder den Grund seiner Inhaftierung, noch hat es eine offizielle Anklage gegeben.


Die christliche Menschenrechtsorganisation Hoffnungszeichen e.V. hat eine Online-Petition initiiert.

>>> Bitte helfen Sie mit, die Freilassung von José Daniel Ferrer García zu erreichen, indem Sie sich an der Petition beteiligen. Klicken Sie dazu hier: https://www.hoffnungszeichen.de/engagieren/protestieren/kuba-menschenrechtsaktivist-inhaftiert