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Quelle u.a.: IGFM-Arbeitsgruppe München, www.igfm-muenchen.de

Tashi Wangchuk befindet sich seit dem 27. Januar 2016 in Unter- suchungshaft im Autonomen Bezirk Kyegudo (chin. Yushu), Provinz Qinghai, ehemalige tibetische Provinz Kham. Er wurde nach etwas mehr als einem Monat, nachdem in der New York Times ein Interview erschein, das er ihr gegeben hatte, willkürlich festgenommen. In dem Interview sprach er über seine Versuche, Klage gegen die chinesischen Lokalbehörden zu erheben, weil sie die tibetische Sprache und Kultur nicht schützen und fördern, wie sie es laut Gesetz tun sollten. Am 14. März 2016 wurde er formell der „Aufhetzung zum Separatismus“ angeklagt, obwohl er nie Unabhängigkeit für Tibet gefordert oder sich separatistisch betätigt hatte.

Während seiner nunmehr elfmonatigen Untersuchungshaft haben die Beamten des Public Security Bureau (PSB) von Yushu ihn mehr als einmal wegen der politisch motivierten Anschuldigung der „Aufhetzung zum Separatismus“ vernommen. Unterdessen bat die Staatsanwaltschaft, die entscheidet, ob ein Fall vor Gericht gehen soll, das PSB um weitere Untersuchungen, deren Resultate dann Ende August vorgelegt wurden. Im September übermittelte die Staatsanwaltschaft den Fall Wangchuk an das Mittlere Volksgericht von Yushu.

Jetzt bat die Staatsanwaltschaft den Gerichtshof, den Fall zwecks weiterer Untersuchungen zurückzuschicken. Daher wird Tashi Wangchuk nun weitere Ermittlungen über sich ergehen lassen müssen. Der lange Verlauf der Untersuchungen zeigt, daß die Beamten des PSB gar keine Beweise haben, um die Anschuldigung gegen Wangchuk zu belegen.

„Jeder andere Tibeter wäre längst für schuldig erklärt worden, falls er nicht schon längst verschwunden wäre oder kontinuierlich an einem geheimgehaltenen Ort festgehalten würde. Ständig wird eine große Zahl von Tibetern der „Aufhetzung zum Separatismus“ und anderer Tatbestände der „Gefährdung der Staatssicherheit“ ohne anwaltliche Vertretung oder ein ordentliches Gerichtsverfahren angeklagt“, kommentierte Pema Choedon, Rechercheur am „Tibetischen Zentrum für Menschenrechte und Demokratie“ (TCHRD). „Man könnte sagen, daß Pema Wangchuk unter all den Unglücklichen noch Glück hat, weil die internationale Gemeinschaft seinen Fall genau verfolgt und über ihn berichtet, was es den chinesischen Behörden definitiv erschwert hat, ihn so einfach hinter Schloß und Riegel zu setzen“.

>>> Bitte helfen Sie mit, die Freilassung von Tashi Wangchuk zu erreichen. Bitte beteiligen Sie sich an den Online-Aktionen von

AMNESTY INTERNATIONAL, den Sie unter folgendem Link erreichen: http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-079-2016/tibeter-haft 

TIBET NETWORK: Der Appell ist an 18 Außenminister gerichtet, darunter auch an den von Deutschland. Zur Beteiligung klicken Sie bitte hier: https://actions.tibetnetwork.org/release-tashi-wangchuk