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Quelle: Amnesty International, www.amnesty.de

Die junge Tibeterin Dolma Tso könnte gegen ihren Willen unnötigen medizinischen Eingriffen unterzogen werden. Sie wurde inhaftiert, nachdem sie den Leichnam eines Mannes, der sich selbst verbrannt hatte, in ein Auto gehoben hatte.

Die 30-jährige Tibeterin Dolma Tso hat seit ihrem Verfahren im November 2014 keinen Zugang zu ihrer Familie oder einem Rechtsbeistand. Am 29. Dezember 2015 und am 4. Januar 2016 versuchte Personal der Frauenhaftanstalt Chengdu in der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas von der Familie eine Zustimmung für eine Operation einzuholen, die Dolma Tso den Angaben der Gefängnisverwaltung zufolge aufgrund von Magenproblemen benötige. Anfang Dezember 2015 hatte die Tibeterin in einem Brief erklärt, dass sie gesund sei, jedoch Angst um ihre Sicherheit habe. Sie bat darum, dass niemand eine Einwilligungserklärung für sie unterschreiben solle. Es wird befürchtet, dass Dolma Tso gegen ihren Willen unnötigen medizinischen Eingriffen unterzogen werden könnte, mit denen ihre Gesundheit gefährdet würde.


Dolma Tso wurde im November 2014 in dem Autonomen Bezirk der Tibeter Ngawa in der Provinz Sichuan zu drei Jahren Haft und einem anschließenden dreijährigen Verbot politischer Aktivitäten verurteilt. Man sprach sie des Mordes für schuldig, nachdem sie den Leichnam ihres Nachbarn Kunchok Tsetenm in ein Fahrzeug gehoben hatte. Kunchok Tsetenm hatte sich am 3. Dezember 2013 selbst verbrannt. Die chinesischen Behörden nehmen die sterblichen Überreste von Personen, die sich selbst anzünden sofort in Beschlag und übergeben sie nicht ihren Angehörigen.

Während ihrer elf Monate in Untersuchungshaft beobachteten andere Häftlinge, wie Dolma Tso von Polizeibeamten misshandelt wurde. Unter anderem spaltete man ihre Ohrläppchen, drückte ihr einen spitzen Stift ins Handgelenk und rasierte ihr den Kopf. Dolma Tso musste während der Haft Hand- und Fußfesseln tragen und durfte weder Besuch von ihrer Familie noch von ihrem Rechtsbeistand empfangen. Zudem verwehrte man es ihr, Geld, Nahrungsmittel oder Briefe zu erhalten.

>>> Bitte helfen Sie mit, die Freilassung von Dolma Tso zu erreichen, indem Sie sich an der E-Mail-Aktion von Amnesty International beteiligen. Sie erreichen den Appell unter folgendem Link: https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-047-2016/drohende-zwangsoperation. Sie gelangen dann auf die Appellseite, auf der Sie nur auf den Button „E-Mail senden!“ zu klicken brauchen.

Es sollte sich dann Ihr eigenes E-Mail-Programm mit einem vorgefertigten Text öffnen. Wenn Sie die Wirksamkeit noch steigern möchten, geben Sie bitte bei Ihrem E-Mail-Programm noch als Kopien der Mail die folgenden Adressen an: poststelle@auswaertiges-amt.de (Auswärtiges Amt Berlin), menschenrechtsausschuss@bundestag.de (Menschenrechtsausschuss des Deutschen Bundestags).