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13.10.2013 - VR CHINA
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Quelle: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte / IGFM, www.igfm.de

Der 43-jährige christliche Familienvater Bountheung Phet- somphone ist am 2. September 2015 im kommunistisch geführten Laos wegen der Verbreitung seines Glaubens verhaftet worden. Sicherheitskräfte nahmen ihn zusammen mit dem drei Jahre jüngeren Christen Neuy, der wie er eine Frau und drei Kinder hat, während eines Besuchs zum Mittagessen bei einer Familie im Dorf Nonghang mit. Fünf Polizisten stürmten die Privatwohnung, in der die beiden Männer mit ihrer Gastfamilie zusammen saßen. Die Sicherheitskräfte hatten einen Hinweis von örtlichen Beamten erhalten.

Bountheung Phetsomphone und Neuy sitzen seither im Gefängnis in Ban Khoun Kham, im nördlichen Teil der Provinz Khammouane, Zentrallaos. Christen stehen mit ihren Aktivitäten dort schon seit Jahren im Visier der Sicherheitskräfte, ängstlich darüber wachend, dass sich das Christentum unter der kommunistischen Herrschaft bloß nicht ausdehne. Die Leute in der Gegend erzählen sich, dass Bountheung Phetsomphone und auch Neuy jeweils schon Hunderte Menschen durch ihr eigenes Zeugnis zum christlichen Glauben geführt haben.

HINTERGRUND

In dem seit 1975 kommunistisch beherrschten Laos sind laut CIA-Worldfactbook 67 Prozent der Bevölkerung buddhistisch, während sich nur 1,5 Prozent zum christlichen Glauben bekennen. Seit April 2011 hat sich die Lage für Minderheiten verschärft, weil Gruppen innerhalb der eth-nischen Minderheit der Hmong einen Aufruhr begannen, der brutal nie-dergeschlagen wurde.

Wiederholt wurden Gemeindeleiter verhaftet. Anfang September kam ein evangelischer Pastor bei einem Entführungsversuch durch Sicherheitskräfte um. Ebenso starb im September ein Christ aus der Provinz Savannakhet, ebenfalls Mittel-Laos, im Gefängnis, nachdem ihm medizinische Hilfe verweigert wurde. Er kam zusammen mit vier anderen Glaubensgeschwistern hinter Gitter, nur weil sie eine todkranke Frau aufgesucht und für sie gebetet hatten.


>>> Bitte helfen Sie mit, die Freilassung dieser beiden gewaltlosen politischen Gefangenen zu erreichen, indem Sie das nachfolgende Schreiben kurzfristig an die genannten Stellen schicken.

+ + + + + +

Herrn Präsidenten
der Demokratischen Volksrepublik Laos
Choummaly Sayasone
c/o Botschaft Laos
Bismarckallee 2a
D-14193 Berlin

Fax: (030) 89060648
E-Mail: info@laos-botschaft.de



Exzellenz,

der 43-jährige christliche Familienvater Bountheung Phetsomphone ist am 2. September 2015 in der Demokratischen Volksrepublik Laos wegen der Verbreitung seines Glaubens verhaftet worden. Zusammen mit dem drei Jahre jüngeren Christen Neuy, der wie er eine Frau und drei Kinder hat, wurde Bountheung Phetsomphone bei einem Besuch einer Familie im Dorf Nonghang von fünf Polizisten überwältigt. Diese stürmten die Privatwohnung, in der die beiden Männer mit ihrer Gastfamilie zusammen saßen. Die Sicherheitskräfte hatten einen Hinweis von örtlichen Beamten erhalten. Bountheung Phetsomphone und Neuy sitzen seither im Gefängnis in Ban Khoun Kham, im nördlichen Teil der Provinz Khammouane.

Wiederholt wurden Gemeindeleiter verhaftet. Anfang September kam ein protestantischer Pastor bei einem Entführungsversuch durch Sicherheitskräfte um. Ebenso starb im vorigen Monat ein Christ aus der Provinz Savannakhet im Gefängnis, nachdem ihm medizinische Hilfe verweigert wurde. Er kam zusammen mit vier anderen Glaubensgeschwistern hinter Gitter, nur weil sie eine todkranke Frau aufgesucht und für sie gebetet hatten.

Presseberichten zufolge werden christliche Aktivitäten in Laos generell strikt überwacht. Die Demokratische Volksrepublik Laos hat aber in ihrer Verfassung von 1991 allen Bürgern Religionsfreiheit zugesichert. Zudem hat Laos am 23. September 2009 den „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ ratifiziert, in dessen Artikel 18 die Religionsfreiheit festgeschrieben ist.

Ich bitte Sie daher, die rechtlich bindenden Freiheitsgarantien in Laos konsequent durchzusetzen und damit Bountheung Phetsomphone, Neuy und die anderen christlichen Gefangenen freizulassen.

Hochachtungsvoll



KOPIEN:

>>> Auswärtiges Amt, Berlin, Fax: 03018-17-3402, E-Mail: poststelle@auswaertiges-amt.de   

>>> Deutscher Bundestag, Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Fax: 030-227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de