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Quelle: Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter, www.acat-deutsch
land.de

Itai Dzamara, Journalist, Demo- kratie- verfechter und Leiter der Protest- bewegung Occupy Africa Unity Square (OAUS), wurde laut Amnesty International am Morgen des 9. März 2015 im Vorort Glen View der zim- babwischen Hauptstadt Harare verschleppt. Er befand sich bei einem Frisörbesuch.

Fünf Männer, die mit einem weißen Lieferwagen mit verdeckten Nummernschildern unterwegs waren, beschuldigten ihn, Vieh gestohlen zu haben, legten ihm Handschellen an und fuhren mit ihm davon. Die Versuche der Familie Itai Dzamaras und von Menschenrechtsanwälten, seinen Aufenthaltsort zu ermitteln, schlugen bislang fehl.

Am 7. März 2015 hatte Itai Dzamara an einer Demonstration der Oppositionsbewegung Movement for Democratic Change (MDC-T) in Harare teilgenommen. Dabei hatte er dazu aufgerufen, in einer Massenaktion auf die sich immer weiter verschlechternden wirtschaftlichen Verhältnisse in Zimbabwe hinzuweisen.

Als Leiter der Protestbewegung OAUS hatte Itai Dzamara eine Petition beim simbabwischen Präsidenten Robert Mugabe eingereicht, die ihn zum Rücktritt aufforderte und dazu, den Weg zu Neuwahlen zu ebnen. Die OAUS wurde im Jahr 2014 gegründet und setzt sich für Demokratie in Simbabwe ein. Für sein Engagement zugunsten der Demokratie hat Itai Dzamara auch in der Vergangenheit Repressalien erlitten. Er wurde willkürlich festgenommen und sowohl von Beamten des Staatssicherheitsapparates als auch von Mitgliedern der Regierungspartei ZANU-PF schwer geschlagen.

Am 6. November 2014 wurde Itai Dzamara von Angehörigen der Bereitschaftspolizei brutal zusammengeschlagen und bewusstlos zurückgelassen. Bei der Aufnahme ins Krankenhaus brach er zusammen, musste wiederbelebt und anschließend auf der Intensivstation behandelt werden.

Der Rechtsanwalt Kennedy Masiye von der Menschenrechtsorganisation Zimbabwe Lawyers for Human Rights, die die Proteste unterstützt hatte, wurde ebenfalls von der Bereitschaftspolizei geschlagen, obwohl er sich als Rechtsbeistand von Itai Dzamara zu erkennen gegeben hatte. Die Polizisten warfen seine Anwaltszulassung weg und griffen ihn an. Hierbei wurde ihm der Arm gebrochen und er musste im Krankenhaus behandelt werden.


>>> Bitte helfen Sie mit, die Freilassung von Itai Dzarma zu erreichen, indem Sie das nachfolgende Schreiben kurzfristig an die genannten Stellen schicken.


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Hon. Kembo Mohadi
Ministry of Home Affairs
c/o: Botschaft der Republik Simbabwe
Kommandantenstraße 80
D-10117 Berlin

Fax: 030-2045 5062
E-Mail: zimberlin@botschaft-zimbabwe.de


Sehr geehrter Herr Minister,

ich bin tief besorgt über das „Verschwinderlassen“ des Journalisten Itai Dzamara.

Herr Itai Dzamara ist auch Leiter der Protestbewegung Occupy Africa Unity Square (OAUS). Am Morgen des 9. März 2015 befand er sich in Glen View, nahe Harare, bei einem Frisörbesuch, als fünf Männer in einem weißen Lieferwagen mit verdeckten Nummernschildern anhielten. Sie beschuldigten ihn, Vieh gestohlen zu haben. Die Männer legten ihm Handschellen an, zerrten ihn in den Wagen und fuhren mit ihm davon. Seitdem fehlt jedes Lebenszeichen von Herrn Itai Dzamara.

Sehr geehrter Herr Minister, hiermit ersuche ich Sie, Ihren Einfluss geltend zu machen, dass:

> die Polizei unverzüglich eine Untersuchung der Entführung von Herrn Itai Dzamara einleitet und die Verantwortlichen für dieses Verbrechen in einem fairen Prozess gemäß internationalen Standards vor Gericht gestellt werden;

> der Vermisste, wenn er sich in staatlichem Gewahrsam befindet, vor Folter und jeder anderen Art von Gewalt geschützt sowie umgehend, vorbehaltlos und dauerhaft freigelassen wird;

> der Praxis des „Verschwindenlassens“ in Simbabwe wirksam Einhalt geboten wird und auch die Polizei unverzüglich jegliche willkürlichen Festnahmen, insbesondere von Menschenrechtsverteidigern und Oppositionellen, unterlässt.

Freundliche Grüße




KOPIEN:

>>> Auswärtiges Amt, Berlin, Fax: 03018-17-3402, E-Mail: poststelle@auswaertiges-amt.de  
  
>>> Deutscher Bundestag, Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Fax: 030-227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de