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Quellen: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte / IGFM, www.igfm.de, Informationsdienst der Evangelischen Allianz, www.idea.de

In der Volksrepublik China sind wieder einmal Angehörige einer staatlich nicht registrierten Hauskirche Opfer von Verfolgung geworden: Betroffen sind drei Mitglieder der evangelischen Hauskirche Liangren (Provinz Guangxi): deren Kindergartenleiterin Cheng Jie, der Gemeindeälteste Huang Quirui, die Mutter Li Jiato sowie der nicht zur Gemeinde gehörende Drucker Fang Bin.

Ein Volksgericht in Liuzhou (Provinz Guangxi) verurteilte die drei Gemeinde- mitglieder am 24. April 2015 wegen „illegaler Geschäfts- praktiken“ zu jeweils zwei Jahren Gefängnis; die Haftstrafe für den Drucker beträgt 21 Monate. Außerdem erhielten sie Geldstrafen. Die Verurteilten sollen mit dem Vertrieb eines staatlich nicht erlaubten Kindergartenbuches Profite erzielt haben. Die Kindergartenleiterin ist seit Februar 2014 inhaftiert, die anderen drei seit Juni.

Die Verteidiger werten das Vorgehen der Behörden als religiöse Verfolgung. Die Verurteilten hätten nur den Selbstkostenpreis für die Bücher berechnet, die der Erziehung dienen sollen. Im Verfahren sei es auch zu Rechtsverstößen gekommen. Nach Angaben christlicher Beobachter ist die Liangren-Hauskirche starker Verfolgung ausgesetzt. Der chinesische Staatspräsident und Generalsekretär der Kommunistischen Partei (KP), Xi Jinping, hatte Mitte Mai erklärt, Religionsgemeinschaften in China müssten sich in die „sozialistische Gesellschaft“ integrieren, stünden unter der Leitung der KP und müssten „der Entwicklung der Nation diene

Die Zahl der Christen in der Volksrepublik China wird auf bis zu rund 130 Millionen geschätzt. Sie übertrifft damit die der 85 Millionen kommunistischen Parteimitglieder.

>>> Bitte setzen Sie sich für die Freilassung der Verurteilten ein, indem Sie das nachfolgende Schreiben an die genannten Stellen schicken.


+ + + + +

Herrn
Präsident Xi Jinping
c/o: Botschaft der VR China
Märkisches Ufer 54
D-10179 Berlin

Fax: 030-27 58 82 21
E-Mail:  presse.botschaftchina@gmail.com



Exzellenz,

am 24. April 2015 verurteilte ein Volksgericht in der Stadt Liuzhou (Provinz Guangxi) wegen „illegaler Geschäftspraktiken“ drei Mitglieder einer Christengemeinde neben Geldstrafen zu zwei Jahren Haft, der beteiligte Drucker erhielt 21 Monate Gefängnis. Cheng Jie, die Leiterin des Hualin-Kindergartens der Liangren-Hauskirche, der Gemeindeälteste Huang Quirui und die Familienmutter Li Jiato und der nicht dem Christentum angehörende Drucker Fang Bin sollen mit dem Vertrieb eines Kindergartentextbuches Profit gemacht haben. Cheng Jie war bereits im Februar 2014 festgenommen worden, die anderen drei im Juni 2014. Die Verteidiger der Angeklagten gehen von einem ungerechten Urteil und einem Fall religiöser Verfolgung aus. Die Verurteilten hatten nur den Selbstkostenpreis der Bücher, die der Charaktererziehung dienen sollen, verlangt. Es kam nach Angaben der Verteidigung zu Regelwidrigkeiten im Verfahren und zum Ausschluss von Verteidigern.

Exzellenz, die Verurteilten haben nur ihr Recht auf Religionsfreiheit praktiziert und ihrer Glaubensüberzeugung  Ausdruck gegeben haben. Die Ausübung der Religion ist in Artikel 36 der chinesischen Verfassung geschützt und meines Wissens nach haben die Verurteilten nicht, wie in Artikel 36 erläuternd für Einschränkungen hinzugefügt ist, gegen die öffentliche Ordnung  verstoßen.

Ich bitte Sie, sich umgehend für die Freilassung und die Sicherheit der in Verbindung mit ihrem Glauben Inhaftierten einzusetzen.

Freundliche Grüße




KOPIEN:

>>> Auswärtiges Amt, Berlin, Fax: 03018-17-3402, E-Mail: poststelle@auswaertiges-amt.de 
  
>>> Deutscher Bundestag, Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Fax: 030-227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de