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Quelle: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte / IGFM, www.igfm.de

Im November 2010 verurteilte ein vietnamesisches Gericht den damals 47-jährigen Evangelisten Ksor Y Du wegen „Untergrabung der nationalen Einheit“ zu sechs Jahren Gefängnis und vier Jahren Hausarrest. Der Mitangeklagte damals 30jährige Kpa Y Co erhielt vier Jahre Haft und zwei Jahre Hausarrest. Während Kpa Y Co im Juli 2013 entlassen wurde, bleibt der gesundheitlich angeschlagene Y Du weiter inhaftiert. Es gibt Berichte, dass der Gefangene an der Decke aufgehängt und geschlagen und in einem Gefängnis im Norden Vietnams zum Steine schleppen gezwungen wird. Y Du ist Mitglied der Hauskirchenbewegung „Vietnam Good News Mission“ und wurde bereits zehn Monate vor seiner Verurteilung im Januar 2010 festgenommen.

Er war bereits früher wegen seines Einsatzes für Religionsfreiheit und ethnischen Minderheitenrechten vier Jahre im Gefängnis. 2004 war er festgenommen worden, als er versuchte, nach Kambodscha zu fliehen. Als er bei seiner Verurteilung im November 2010 gefragt wurde, ob er seine Religion und die Mitgliedschaft in seiner Kirche aufgeben wolle, verneinte er dies und erklärte seine Bereitschaft, für den Glauben zu sterben.

Auf Y Du´s Frau Le H´Gioi wurde Druck ausgeübt, ihren christlichen Glauben zu verleugnen, wodurch ihr Mann frei gekommen wäre. Le H´Gioi blieb ebenfalls standhaft. Das Ehepaar hat eine Tochter.

Der Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit des UN-Menschenrechtsrats, Prof. Heiner Bielefeldt von der Universität Erlangen, besuchte im Juli 2014 Vietnam. Er berichtet: „Der geplante Besuch der Provinzen An Giang, Gia Lai und Kon Tum wurde leider drei Tage unterbrochen. Ich erhielt glaubhafte Informationen, dass einige Personen, die ich treffen wollte, entweder unter intensiver Beobachtung standen, gewarnt, eingeschüchtert oder schikaniert, oder durch die Polizei am Reisen gehindert wurden. Selbst diejenigen, denen es gelang, mich zu treffen, waren nicht frei von polizeilicher Überwachung oder Befragung. Darüber hinaus wurde ich selbst durch mir nicht angekündigte ‚Sicherheits- und Polizeiagenten‘ bezüglich meiner Aufenthaltsorte eng beschattet.“ Er führt weiter aus: „Die Bedingungen, unter denen Individuen oder Gruppen ihre Religion oder ihren Glauben ausüben können, sind willkürlich und hängen oft von dem Goodwill der staatlichen Behörden ab; letztendlich von den örtlichen Behörden. Darüber hinaus sehen sich Angehörige religiöser Minderheiten ohne offizielle Anerkennung weiterhin enormen Schwierigkeiten ausgesetzt, wenn sie ihre Rechte auf freie Ausübung ihrer Religion oder ihrer Glaubensüberzeugung wahrnehmen.“

>>> Helfen Sie mit, dass Vietnam die in der Verfassung garantierte Religionsfreiheit achtet, und dass Ksor Y Du unverzüglich freigelassen wird. Schicken Sie dazu kurzfristig das nachfolgende Schreiben an die genannten Stellen.


+ + + + + +

S. E.
Staatspräsident Truong Tan Dung
c/o: Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam
Elsenstraße 3
D-12435 Berlin

Fax: (030) 53630200
E-Mail: sqvnberlin@t-online.de


Exzellenz,

am 15. November 2010 verurteilte ein vietnamesisches Gericht den Evangelisten Ksor Y Du wegen „Untergrabung der nationalen Einheit“ zu sechs Jahren Gefängnis und vier weiteren Jahren Hausarrest. Der Mitangeklagte Kpa Y Co erhielt aus demselben Grund vier Jahre Haft und zwei Jahre Hausarrest. Während Kpa Y Co im Juli 2013 entlassen wurde, bleibt der gesundheitlich angeschlagene Y Du weiterhin in Haft.

Es gibt Berichte, dass der Gefangene an der Decke aufgehängt und geschlagen sowie zu schwerer Zwangsarbeit gezwungen wird. Y Du ist Mitglied der Hauskirchenbewegung „Vietnam Good News Mission“ und wurde bereits zehn Monate vor seiner Verurteilung, am 27. Januar 2010, festgenommen. Auf ihn und seine Frau Le H ́Gioi wird Druck ausgeübt, ihren christlichen Glauben aufzugeben.

Die Verfassung von Vietnam garantiert ihren Bürgerinnen und Bürgern das Recht auf Religionsfreiheit. 1982 hat Ihr Land zudem den völkerrechtlich bindenden „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“, welcher Religionsfreiheit als Grundrecht anerkennt, ratifiziert.

Ich bitte Sie um die sofortige und bedingungslose Freilassung von Ksor Y Du, um eine menschenwürdige Behandlung und die Sicherung seiner Gesundheitsfürsorge. Y Du hat sich nur für die grundlegenden Menschenrechte eingesetzt. Sein Schicksal ist auch nach über fünf Jahren Haft nicht vergessen.

Hochachtungsvoll




KOPIEN:

>>> Auswärtiges Amt, Berlin, Fax: 03018-17-3402, E-Mail: poststelle@auswaertiges-amt.de
   

>>> Deutscher Bundestag, Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Fax: 030-227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de