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Quelle: International Campaign for Human Rights in Iran, www.iranhumanrights.org

Am 30. Juni 2015 wurde Shahriar Siroos von Agenten des iranischen Geheimdienstes in Teheran verhaftet und ins berüchtigte Evin-Gefängnis gebracht, wo er sich seitdem befindet; eine offizielle Begründung für seine Festnahme hat es bislang nicht gegeben.

Shahriar Siroos, 46, ist verheiratet und Vater eines 7-jährigen Sohnes. Seit 2008 lehrte er an der Bahá’í-Online-Universität, die schließlich von den iranischen Behörden verboten wurde. Siroos ist im Iran als Künstler wohlbekannt, seine Artikel über die Philosophie der Kunst erschienen in iranischen Zeitungen.


„Am 30. Juni betraten gegen 16 Uhr elf Beamte des Geheimdienstes Shahriars Zeichenklasse. Sie kassierten sein Handy ein und auch die seiner Studenten. Ihm wurden Handschellen angelegt, anschließend wurde das Gebäude durchsucht. Shahriars Klasse befindet sich im Erdgeschoss eines 3-stöckigen Gebäudes. Sein Vater lebt in der 1. Stock. Eine weitere Bahá’í-Familie lebt in der 2. Etage, Shahriars Familie in der dritten.“, wurde aus dem familiären Umfeld berichtet. „Die Beamten durchsuchten das ganze Gebäude, ohne dass ein Durchsuchungsbeschluss vorgelegt worden wäre. Sie durchsuchten sogar die Wohnung in der 2. Etage, obwohl diese in keiner Verbindung zu Shahriar steht. Sie beschlagnahmten Laptops, Computer, iPads und Bücher aus allen Wohnungen des Hauses“.

Weiterhin wurde den Studenten gedroht, auch sie zu verhaften, doch schließlich wurde „nur“ Siroos Shahriar mitgenommen. Die Handys haben die Studenten bis heute nicht zurück- erhalten.

Siroos wird in der Sektion 209 des Evin-Gefängnisses festgehalten, das von Islamischen Revolutionsgardisten kontrolliert wird. Seine Frau hatte mehrmals bei den Behörden vorgesprochen, um zu erfahren. warum ihr Mann inhaftiert wurde. Ihr wurde lediglich mitgeteilt, dass die Anklage „bald“ erfolgen würde.

(links: geschändeter Bahá'í-Friedhof von Yazd)

Im Moment ist es am Vor- dringlichsten
, dass Familie- nangehörige ihn besuchen und sich davon überzeugen können, dass es ihm gut geht. Darüber hinaus ist festzuhalten, dass Siroos Shahriar nichts getan hat, was eine Verhaftung oder Anklage rechtfertigen würde. Sein eigentliches „Verbrechen“ besteht darin, dass er der Bahá’í-Religion angehört, die seit ihrem Entstehen Mitte des 19. Jahrhunderts im Iran verfolgt wird. Gegenwärtig befindet sich der gesamte Vorstand der iranischen Gemeinde im Gefängnis. In Deutschland dagegen ist die Bahá’í-Gemeinde als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt (www.bahai.de).

>>> Bitte helfen Sie mit, die Freilassung von Shahriar Siroos und aller weiteren Personen zu erreichen, die allein wegen ihres Bekenntnisses zum Bahá’í-Glauben inhaftiert sind. Schicken Sie dazu das nachfolgende Schreiben kurzfristig an die genannten Stellen.

+ + + + + +

Seine Exzellenz

Herrn Präsident Hassan Rohani

c/o: Botschaft der Islamischen Republik Iran

Podbielskiallee 65-67
D-14195 Berlin


Fax: 030-84353535
E-Mail: info@iranbotschaft.de 



Exzellenz,

erlauben Sie mir, Ihre Aufmerksamkeit auf das Schicksal des Kunstlehrers Shariar Siroos zu lenken, der am 30. Juni 2015 von elf Beamten des Geheimdienstes während seines Unterrichts an einer Bahá’í-Universität verhaftet wurde. Dabei wurde das gesamte Gebäude durchsucht; Laptops, Computer, Handys und Bücher beschlagnahmt - ohne dass es hierfür einen richterlichen Durchsuchungsbefehl gegeben hat. Auch wurde bislang keine Anklage gegen ihn erhoben. Angehörige seiner Familie haben keine Möglichkeit, Shariar Siroos im Evin-Gefängnis zu besuchen.

Grund für seine Verhaftung ist offenbar allein seine Zugehörigkeit zur Bahá’í-Religion, deren gesamte Führung seit 2008 inhaftiert ist.

Als Mitglied der Vereinten Nationen hat sich die Islamische Republik Iran dazu verpflichtet, die Menschenrechte und somit auch die Religionsfreiheit zu achten. Aus diesem Grunde bitte ich Sie, sich dafür einzusetzen,

> dass Familenangehörigen die Möglichkeit gegeben wird, Shariar Siroos im Gefängnis zu besuchen;
> dass Shariar Siroos, die iranische Bahá’í-Führung sowie alle weiteren Bahá’í, die allein ihres    Glaubens wegen inhaftiert wurden, unverzüglich freigelassen werden.

Hochachtungsvoll


KOPIEN:


>>> Auswärtiges Amt, Berlin, Fax: 03018-17-3402, E-Mail: poststelle@auswaertiges-amt.de  


>>> Deutscher Bundestag,
Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Fax: 030-227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de