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Quelle: Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter / ACAT, www.acat-deutschland.de

Die Welle der Repressionen gegen Menschen- rechts- verteidiger und Journalisten in Aserbaidschan dauert unvermindert an.   Der regimekritische Journalist Lachin Mamishov ist seit über zwei Jahren mit Einschüchterungen und brutalen Angriffen konfrontiert. Nachdem er kürzlich eine Reportage über Migranten begonnen hat, die aufgrund staatlicher Verfolgung Aserbaidschan verlassen haben, hat sich der Druck auf ihn wieder deutlich erhöht. Nach der Ausstrahlung der ersten Serie wurde er von Angehörigen des Sicherheitsapparats überwacht.

Vor kurzem sah er sich gezwungen, unterzutauchen. Es besteht auch Anlass zu Sorge um die Sicherheit seiner Familienangehörigen und Verwandten.  

Ende Oktober 2014 hat Lachin Mamishov per E-Mail folgende Drohungen erhalten:   „Lachin Mamishov, Sohn von Agamammed, dies ist meine letzte Warnung an dich. Wenn du nicht selbst aufhörst und nicht der Regierung sagst, was du beabsichtigst, wenn du nicht dein Filmprojekt über Migranten stoppst, wird alles schlimmer, als du dir vorstellen kannst. Glaubst du, wir können nichts mit dir machen, wenn du nicht ins Land zurückkehrst? Du liegst falsch! Erstens leben hier deine Familie und nahe Verwandte, zweitens spielt es keine Rolle, in welchem Land du dich versteckst, wir können dich fangen und töten. Mein Rat an dich ist, komme ins Land zurück und gib freiwillig auf, dann könnte es helfen, deine Verantwortung zu mildern.“


Dass die Drohungen sehr ernst zu nehmen sind, zeigen auch frühere Vorfälle. Am 20. Juli 2012 wurde Lachin Mamishov von fünf unbekannten Männern auf der Straße bewusstlos geschlagen. Dadurch hatte er eine schwere Gehirnerschütterung und einen Nasenbruch erlitten. Er musste im Krankenhaus operiert werden. Wenige Tage nach dem Überfall wurde durch das Fenster seiner Wohnung geschossen. Der Journalist hat dies der Polizei berichtet, die jedoch nicht darauf reagiert hat.   Die Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ (RoG) führt eine Rangliste zur Pressefreiheit mit 180 Ländern. Aserbaidschan nimmt dort Platz 160 ein.  

>>> Bitte helfen Sie mit
, die Freiheit und Unversehrtheit von Lachin Mamishov und seiner Familie zu erreichen, indem Sie das nachfolgende Schreiben kurzfristig an die genannten Stellen schicken.  

+ + + + + + +  

S.E.  Ilham Aliyev Präsident der Republik Aserbaidschan
c/o: Botschaft der Republik Aserbaidschan
Hubertusallee 43
D-14193 Berlin  

Fax: 030 219 161 52  
E-Mail: berlin@mission.mfa.gov.az    


Exzellenz,  

ich bin über die fortdauernde Verfolgung von Journalisten und Menschenrechtsverteidigern in Ihrem Lande in großer Sorge. Ein Beispiel für viele ist Lachin Mamishov.  

Berichten zufolge muss sich der Journalist Lachin Mamishov derzeit nach wiederholten Einschüchterungen an einem geheimen Ort versteckt halten. Ende Oktober 2014 erhielt er eine E-Mail mit der Aufforderung, zurückzukehren. Der Absender kündigte an, ihn andernfalls zu töten, und äußerte auch Drohungen gegen die Familienangehörigen und Verwandten.  

Aus der Nachricht geht hervor, dass dieses Vorkommnis mit Herrn Mamishovs journalistischer Tätigkeit und mit seinen Recherchen über Menschen, die aufgrund politischer Verfolgung Aserbaidschan verlassen haben, im Zusammenhang steht.   Am 20. Juli 2012 war Herr Mamishov von fünf unbekannten Männern auf der Straße bewusstlos geschlagen worden. Er hatte eine Gehirnerschütterung und einen Nasenbruch erlitten, so dass er im Krankenhaus operiert werden musste. Wenige Tage nach dem Überfall wurde durch das Fenster seiner Wohnung geschossen.  

Als Mitglied der Vereinten Nationen hat sich die Republik Aserbaidschan verpflichtet, die Menschenrechte zu achten. Aus diesem Grunde bitte ich Sie, zu garantieren,  

> dass Herr Mamishov zurückkehren kann, ohne verhaftet zu werden, und
> dass er sowie seine Familienangehörigen auch vor jeder Art anderer Repressalien geschützt werden.;
> dass die oben erwähnten Angriffe und Drohungen gegen Herrn Mamishov zum Gegenstand einer umfassenden, unabhängigen und unparteiischen Untersuchung gemacht werden.  

Schließlich appelliere ich an Sie, sicherzustellen, dass alle Journalisten und Menschenrechtsverteidiger ihrer Arbeit nachgehen können, ohne dass sie oder ihre Familien Opfer von Einschüchterungen, willkürlichen Inhaftierungen oder Gewalttaten werden.  

Freundliche Grüße        



KOPIEN:  

>>> Auswärtiges Amt,
Berlin, Fax: 03018-17-3402, E-Mail: poststelle@auswaertiges-amt.de     
>>> Deutscher Bundestag,
Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Fax: 030-227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de