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Quelle: Hoffnungszeichen e.V., www.hoffnungszeichen.de

Sie sollen verschwinden aus dem Dorf. Acht Familien sollen ihre Heimat Natahall verlassen, und zwar für immer. Hinter vorgehaltener Hand wird ihnen nachgesagt, sie seien „Agenten den Auslands“. Aber nicht nur die Bewohner des Dorfes im Verwaltungsdistrikt Phin (Provinz Savannakhet) sind den Familien feindliche gesinnt. Auch Behörden wollen sie loswerden. Und das offenbar nur, weil diese Familien christlich sind.

Der Dorfvorsteher Amka und die örtliche Polizei ließen die acht christlichen Familien am 11. März 2014 vorladen, berichtet der „Fidesdienst“. Ihnen wurde nahegelegt, vom christlichen Glauben abzuschwören, denn es handle sich um einen „ausländischen Glauben, den Glauben der Amerikaner“. Andernfalls müssten sie Natahall verlassen. Und damit auch alles möglichst schnell vonstatten geht, wurden die Dokumente für die Umsiedlung bereits ausgestellt. „Es gibt für sie keinen Platz in Natahall“, so Amka.


Wie kommt es zu dieser großen Ablehnung und der Angst vor dem christlichen Glauben? Nach Ansicht der Dorfältesten, so der „Fidesdienst“ wieter, verstoße das Bekenntnis zu einem anderen Glauben gegen althergebrachte Bräuche und gegen den einheimischen naturreligiösen Kult. Man fürchte um das „gute Klima“ in der Dorfgemeinschaft, offenbar deshalb sollen die Christen verschwinden.  Ein weiterer Punkt dürfte aber auch sein, dass Laos eines der fünf verbliebenen marxistisch-leninistisch ausgerichteten Länder der Welt ist. Jedem als westlich empfundenen Einfluss - auch dem Christentum - stehen die Behörden deshalb ablehnend gegenüber, berichtet die Menschenrechtsorganisation „Open Doors“. Wie auch im vorliegenden Fall nutzen lokale Behörden häufig die in der Gesellschaft verbreitete religiös motivierte Feindseligkeit gegen Christen, um Schikane, Überwachungsmaßnahmen und Vertreibungen zu rechtfertigen. „Radio Vatikan“ meldet, dass gerade in kommunistischen Ländern die Tendenz, Christen eine Verbindung zur „feindlichen“ westlichen Welt nachzusagen, stark zunehmen.

Die betroffenen Familien aus Natahall wollen ihre Heimat nicht verlassen. Sie kämpfen um ihr, von der laotischen Verfassung garantiertes Recht auf das freie Bekennen ihres Glaubens und das Recht auf Eigentum ihrer Wohnungen. Ihre Beschwerde beim zuständigen „Büro für religiöse Angelegenheiten“ blieb bisher unbeantwortet.

>>>  Bitte unterstützen Sie die Protestaktion von „Hoffnungszeichen e.V.“ zu Gunsten der betroffenen Familien.

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Für Aktionskreis-Teilnehmer in Österreich und in der Schweiz:

 


ÖSTERREICH:



>>> Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Laos, Neulinggasse 29 Top6, A-1030 Wien, Fax: (+43 / 1) 890 231 915/18



>>> Außenministerium, Ballhausplatz 2, A-1014 Wien, Fax: +43 (5) 011590, E-Mail: einlaufstelle@bmaa.gv.at  

 




SCHWEIZ:



>>> Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Laos, Route de Colovrex 14bis, CH-1218 Le Grand-Saconnex, Fax: 022/798 24 40, E-Mail: laomission_geneva@bluewin.ch 



>>> Eidgenössisches Department für auswärtige Angelegenheiten, Bundeshaus West, CH-3003 Bern, Fax: (+41) 031 323 5994 , E-Mail: generalsekretaer@eda.admin.ch




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Prime Minister
Thongsing Thammavong
Prime Minister’s Office
Lane Xang Avenue
Vientiane, LAOS

Fax: (00 856) 21 213650
E-Mail: cabinet@mofa.gov.la



Your Excellency,

it is with great concern that I inform from media reports that eight Christian families have been subjected to months of pressure by the local authorities in the village of Natahall in the administrative district of Phin (Province of Savannakhet). According to these reports, they were called to renounce their Christian faith under an official summons on 11th March 2014, otherwise they would be expelled from Natahall.

I ask you to do everything in your power to help these families immediately. According to the „International Convenant on Civil and Political Rights“, which was ratified by Laos in 2009, all Laotian citizens enjoy freedom of religion. A demand for conversion or the expulsion of the families from their home village on the grounds of their Christian faith violates Laotian and international law. Please prevent this.

Yours faithfully,




TRANSLATION / ÜBERSETZUNG:

Mit großer Sorge entnehme ich Medienberichten, dass im Dorf Natahall im Verwaltungsdistrikt Phin (Provinz Savannakhet) acht christliche Familien von den örtlichen Behörden seit Monaten unter Druck gesetzt werden. Sie wurden, diesen Berichten zufolge, bei einer behördlichen Vorladung am 11. März 2014 aufgefordert, ihrem christlichen Glauben abzuschwören, andernfalls würden sie aus Natahall vertrieben.

Ich bitte Sie, alles in Ihrer Macht Stehende zu tun, den betroffenen Familien umgehend zu helfen. Laut des von Laos 2009 ratifizierten „Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte“ genießen alle laotischen Bürger Religionsfreiheit. Eine Aufforderung zur Konversion oder die Vertreibung aus ihrem Heimatdorf auf Grund ihres christlichen Glaubens verletzt laotisches und internationales Recht. Bitte verhindern Sie dies.


COPIES:

>>> Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Laos, Bismarckallee 2 a, D-14193 Berlin, Fax: 030-89 06 06 48, E-Mail: info@laos-botschaft.de 

>>> Auswärtiges Amt, Berlin, Fax: 03018-17-3402, E-Mail: poststelle@auswaertiges-amt.de

>>> Deutscher Bundestag, Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Fax: 030-227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de