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06.10.2013 - PAKISTAN
   
 


Quelle: u.a. Gesellschaft für bedrohte Völker e.V., www.gfbv.de

Asmat Ullah ist sich keiner Schuld bewusst. Er ist ein Ahmadiyya-Muslim und trotzdem droht ihm im mehrheitlich muslimischen Pakistan lebenslange Haft. Er soll eine Kinderzeitschrift der Ahmadiyya verbreitet haben. Am 7. Januar 2013 wurde er gemeinsam mit neun Mitarbeitern einer Druckerei in der Stadt Lahore festgenommen. Alle Verhafteten, die keine Ahmadiyya waren, wurden schnell auf freien Fuß gesetzt, Asma Ullah nicht. Genau wie er warten noch mehrere inhaftierte Drucker, Journalisten und Herausgeber von Ahmadiyya-Zeitungen auf ihre Verfahren.

Die pakistanische Verfassung von 1974 erklärt die Ahmadiyya zu Nicht-Muslimen. In Pakistan leben mindestens 3,5 Mio. Angehörige dieser in den 1880er Jahren gegründeten islamischen Reformbewegung. Viele Verordnungen hindern sie an der Ausübung ihres Glaubens. Wenn sie sich auf den Koran beziehen, werden sie wegen angeblicher Gotteslästerung verfolgt. Sunnitische Extremisten halten sie für ungläubig und rechtlos, bedrohen, verschleppen oder ermorden sie, setzen ihre Häuser in Brand und schänden ihre Moscheen.

Bei Prozessen gegen Ahmadiyya belagern Islamisten die Gerichte. Richter, die unabhängig urteilen und wegen Blasphemie angeklagte Ahmadiyya oder Christen freisprechen, sind in Gefahr. Mehrere wurden bereits niedergeschossen.

Käme Asmat Ullah trotzdem frei, müsste er mit seiner ganzen Familie untertauchen. Denn Meuchelmörder machen oft auch Jagd auf Angehörige, wenn sie den Gesuchten nicht finden können.

Während die Ahmadiyya in Pakistan faktisch „vogelfrei“ sind und keinerlei rechtlichen Schutz erwarten könne, wurden sie in Deutschland 2013 als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt (www.ahmadiyya.de).

>>> Bitte helfen Sie mit, die Freilassung von Asmat Ullah zu erreichen, indem Sie das nachfolgende Schreiben kurzfristig an die genannten Stellen schicken.

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Für Aktionskreis-Teilnehmer in Österreich und in der Schweiz:




ÖSTERREICH:



>>> Botschaft der Islamischen Republik Pakistan
, Hofzeile 13, A-1190 Wien, Fax:  (+43 / 1) 368 73 76, e-mail: parepvienna@hotmail.com



>>> Außenministerium, Ballhausplatz 2, A-1014 Wien, Fax: +43 (5) 011590, e-mail: einlaufstelle@bmaa.gv.at

 



SCHWEIZ:



>>> Botschaft der Islamischen Republik Pakistan, Bernastr. 47, CH-3005 Bern, Fax: 031-3501799, e-mail: parepberne@bluewin.ch 



>>> Eidgenössisches Department für auswärtige Angelegenheiten, Bundeshaus West, CH-3003 Bern, Fax: (+41) 031 323 5994 , e-mail: generalsekretaer@eda.admin.ch




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Seine Exzellenz
den
Herrn Botschafter

der Islamischen Republik Pakistan

Schaperstr. 29

D-10719 Berlin



Fax: 030-2124 4210

E-Mail: mail@pakemb.de

 



Exzellenz,



erlauben Sie mir, Ihre Aufmerksamkeit auf das Schicksal von Asmat Ullah zu lenken, der Mitglied der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinschaft ist. Er war am 7. Januar 2013 gemeinsam mit neun Mitarbeitern einer Druckerei in der Stadt Lahore festgenommen worden. Alle Verhafteten, die keine Ahmadiyya waren, wurden schnell auf freien Fuß gesetzt, Asma Ullah nicht. Genau wie er warten noch mehrere inhaftierte Drucker, Journalisten und Herausgeber von Ahmadiyya-Zeitungen auf ihre Verfahren.

Ahmadiyya-Muslime sind in Ihrem Land Angriffen von Extremisten ausgesetzt, die sie für ungläubig und rechtlos halten, bedrohen, verschleppen oder ermorden, ihre Häuser in Brand setzen und ihre Moscheen schänden.

Dabei haben die Betroffenen weder Gewalt angewandt noch zu Gewaltanwendung aufgerufen. Dies ist auch bei Asmat Ullah der Fall.

Aus diesem Grunde bitte ich Sie bei Ihrer Regierung einzutreten:

>>> für die umgehende Freilassung von Asmat Ullah und den Schutz seiner Familie sowie



>>> für die Abschaffung des Blasphemiegesetzes, das bisher immer wieder zu ungerechtfertigten Verurteilungen geführt hat. 



Stellen Sie sicher, dass die Gesetze des Landes allen Bürgern ohne Rücksicht auf deren Religion gleichen Schutz gewähren und die Religionsfreiheit in Ihrem Land beachtet wird.



Hochachtungsvoll

 
 





KOPIEN:




>>> Auswärtiges Amt, Berlin, Fax: 03018-17-3402, E-Mail: poststelle@auswaertiges-amt.de 



>>> Deutscher Bundestag
, Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Fax: 030-227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de